Biene sucht Blüte

Das Thema Bienenschutz ist in der breiten Öffentlichkeit längst angekommen und so machen sich auch die Konzerne langsam Gedanken, wie sie aus diesem Engagement der Bürger ihren Nutzen ziehen können. Jedoch erstaunt das Angebot an angeblich wildbienenfreundlichen Produkten jeden Experten. Hier wollen wir auf ein besonders fragwürdiges Angebot der Firma Bayer eingehen, die Bienenweidemischung Apis Vitalis.

Auch diese explizit als (Wild-) Bienenweide angebotene Saatgutmischung ist bei weitem nicht das, was Bayer auf seiner Website verspricht: „mit unserem Bienenprojekt möchten wir bundesweit dazu beitragen, Wildbienen wieder entsprechende Nahrungsquellen anzubieten.“

bayerAuf der Tüte steht sogar: „wir möchten bundesweit dazu beitragen, Bienen,
Hummeln und Schmetterlingen wieder natürliche Nahrungsquellen anzubieten.“

Solche „natürliche Nahrungsquellen“ – da sind sich Experten einig  – sind in erster Linie mehrjährige und vor allem einheimische Blütenpflanzen. Und allein die Nahrungsspezialisten unter der Wildbienen benötigen je nach Art und Spezialisierung:

Lauchgewächse (Alliaceae), Doldengewächse (Apiaceae), Efeugewächse (Araliaceae), Spargelgewächse (Asparagaceae), Korbblütler  (Asteraceae), Rauhblattgewächse…

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