SEHR GUTES BUCH!

KENNT IHR VON ALEXANDER BALTOSÉE DAS HANDBUCH „WANDEL OASEN“?

SOLLTE MAN KENNEN!!

Aufbauend später für den Stadtgebrauch u. A. dann sein m. E. hervorragend recherchiertes Buch JAMILANDA kann man dann unterhaltend und lehrreich nicht mehr aus den Fingern lassen und möchte gleich für sich selbst durchstarten…

MEIN PERSÖNLICHER UNBEDINGT ANS HERZ GELEGTER LESETIPP!!!

Erfahrung und Erkenntnis als kommende „Wissens-Schafft?!

Erfahrung und Erkenntnis sind die besten Lehrmeister!

Große Trockenheit, erste taumelnde Amseln und tote Insekten.

Ich komme mit dem morgendlichen Befüllen der Wasserstellen gleich um kurz nach 05.00 h nicht über den Tag.

Alle paar Stunden so nach und nach muss ich alles kontrollieren, neu wegen Aufheizen oder wegen Verdunstung und Leerstand dann mit kühlendem Wasser auffüllen, die Haltesteinchen richten, die Suppenteller, Untertassen und anderen improvisierten und echten Wasser-Tränken in den Schatten ziehen.

Bäume und Sträucher mit kühlendem Schatten halten noch etwas das Grün, oder geben selbst ihren Nektar noch an die hungrige Tierwelt ab.

Doch dabei fällt mir auf, dass nur ich hier das Grundstück so reich mit Bäumen, Sträuchern, Wildstauden, mit Wildkräutern und wilden und gesetzten Nektartankstellen als Blumen hier stehen habe.

Tot aneinander gereihte Gabionen mit heiß darin aufgefüllt liegenden Steinen, Drahtzäune, zuasphaltiert oder gepflasterte Parkplätze, Linien von Thujahecken umkränzten „tote Hausgarten Golf-Rasen“, die bis zum letzten Zentimeter verkürzt gemäht wurden nach dem ersten Regen und nun nur noch verdorrtes Heu und Erde in sich tragen. Zumindest für die Anlage von Blühwiesen und Magerflächen als Hotspot Flächen für Insekten und Vögel könnte das später dienlich sein.

Ab und zu eine Insel voller, zugegebenermaßen wunderschön aussehender, akribisch gepflegter und gegossener Blumen und Sträucher, die mit gefüllter Blüte oder gänzlich nur grün aber akkurat zu geometrischen Formen missbräuchlich geschändet, niemandem mehr groß wenigstens nur etwas Schatten oder Nahrung spenden.

Diese gänzlich minimal natürlich funktionierenden Natur-Attrappen locken Getier nur zum Schein an, um dann die Schenke mit ihrer bunten Blütenblätterpracht tief geschlossen zu halten. Davor ein verzweifeltes Gebrumme und Gefliege. Es kommt mir so vor, als sei dieses falsche Spiel der Spiegel exakt zum Spiel der Mächtigen, der Konzerne und Indistriegiganten mit ihrem ausgesaugten, dürstenden, mit Schein und Luxus lukrativ angelockten Menschen-Sklaven, die sie arbeitend unter Leistungsdruck und Zeitdruck auf die Spur der Melkmaschine oder zur Schlachtbank führen.

Zufall?!

Wann haben die Menschen aufgehört in und mit der Natur menschlich verstandesgemäss zu leben, um sie dankbar für ihren reichen Segen an Frucht und Material zu unterstützen und zu schützen, statt sie auszurauben und zu vergiften und die Menschen, die das trotzdem noch immer oder wieder als Stimme, Lehrende und Lernende der Natur tun, zu verhöhnen, als Spinner und Psychos, als Außenseiter quasi an den Rand des Unmöglichen abzudrängen oder gar zu berufmorden und für doof zu verkaufen.

Es soll ja bloß keiner auf die Idee kommen, das auch noch multiplizierend und potenzierend nachzumachen. Alle schwimmen ja bitteschön jetzt in Modewahn gehüllt uniformiert und vorgegeben mit im Galeeren-Takt der Werbetrommel!

Wildgärten und Waldgärten kommen mir dann in den Sinn aus der Kinderzeit am Schlossberg in Homberg (Efze) und in Daun in der Eifel.

Da zumindest gab es sie noch.

Auch Omas Garten war mit Ertragszone von Salaten, Kohlarten und vor allem Möhren, Erbsen und Stangen-Bohnen mit Buchsbaum eingegrenzt und sie hatte noch eine Blumenwiese mit Teppichklopfstange, die uns an anderen Tagen als Klettergerüst und Schaukel diente.

Um den Garten herum dann die Pufferzone, um den Garten damit zu schützen mit Staketenzaun, Beerenobst Sträuchern, wilden und gesetzten Büschen und am Rand zur Blumenwiese und mittendrin vereinzelt die Nuss- und Obstbäume, so gesetzt als grüner, lebendiger Wall, der zum Naschen und Klettern mich animierte, oder in deren Schatten an Gesträuch und Geäst wir zum Verweilen eingeladen zu sein schienen.

Wie herrlich waren diese Sommertage und lauen Abende, wenn im Garten gemeinsam gespielt, geerntet, gegärtnert und zuweilen auch gegessen, getrunken und gefeiert wurde.

Besonders in Erinnerung blieb mir ein derartiges Gartenfest von Nachbarn der Omi, die unter den Zwetschgenbäumen am Hang vereinzelt mit schöner Kleidung sich in Grüppchen mit Kaffee und Kuchen im hohen, blühenden Gras trafen und sich dort lachend und in Gespräche vertieft sich labten, aber auch um dann am Abend an einer Tafel mit Speisen, die deftig dufteten und die üppig geschmückt war

, mit feinem Geschirr eingedeckt, derart umfunktioniert war die reich aber natürlich floral aus dem Garten dekorierte Bierbankgarnitur mit Blumengirlanden, die auch meine Omi half zu winden, als Hochzeitstafel, wo sich

alle wieder nach Federballspielen, Geplauder, Spaziergang, Brett- oder Kartenspiel und mit Gesängen zusammen fanden, um das Brautpaar noch einmal freudig und dankbar zugleich für diesen schönen Tag hoch zu jubeln.

Wir drückten uns zur Abendstunde die Nase träumend und lauschend noch lange heimlich platt an dem Schlafzimmerfenster von Omimi Marta, weil wir ja schon zeitig ins Bett mussten, während die Erwachsenen noch etwas diese „Hohe Zeit“ des frisch vermählten Paares mit ihnen feiern wollten.

Eine Gitarre wurde noch bis spät in die Nacht gespielt mit Zither und Melodika und sogar mit einer Mandoline ab und zu begleitet, zum Herzensklang des jungen Brautpaares passend mal laut im Rhythmus hüpfend mit Klatsch-Begleitung, mal mitsingend, oder schunkelnd, mal still lauschend der melancholischen Weise wegen, die mich noch heute erinnernd berührt…

Es war alles vielleicht etwas einfacher, statt luxuriös oder überbordend und es war vielleicht auch etwas schwerer, was die Planung und Umsetzung anging, aber es war natürlicher, es war mit langer Vorfreude und

durch gemeinsames Planen, Organisieren und Zuarbeiten war da zusätzlich ein ganzes Jahr voller Vorfreude, Aufregung und mit bereicherndem, wirklich befriedigendem, satten, glücklichen Ausgang wurde dann alles mit dem Festtag gekrönt.

Es war eine Zeit voller Sehnsucht, Hoffnung, Träume, Dankbarkeit, Hingabe, Gemeinschaft und Zufriedenheit.

Ich empfinde dagegen den Fortschritt als negativ zerreißendes Extrem:

Alles kann, nichts muss, Hauptsache Bewegung und kein erholsamer Stillstand, immer weiter, weiter, weiter und schneller, dann wieder weiter, weiter und rundherum im Hamsterrad, stets immer weiter, besser, größer, mehr, höher, gewaltiger, unzufriedener, verarmender, ängstigender, stressiger, lauter, schriller, stinkender, hektischer, einsamer, ärmer, extremer, zerreißender!

Ich sehne mich nach dieser überschaubaren, zufriedenen und gemütlichen Zeit, in der wir auch alle Gefühle und Gedanken positiv wie negativ haben konnten, in der es genauso wie heute und vielleicht morgen hoch und runter ging im individuellen und allgemeinen Lebenskreislauf.

Aber es war alles immer mit der Zeit und mit der Zeit angepasst auch machbar und von eigener Person handelbar ohne überteuerten Firlefanz zu improvisieren bis zum wahren Erreichen und zur Not dann das alles eben mit der Hilfe oder im Tausch und mit Austausch des Nächsten.

Es gab noch stille Träume in uns und kleine Schritte Tag für Tag als Aufgabe zu diesem wirklich gewünschten, angepassten und immer aktuell korrigierten, daher stets stimmigen Ziel.

Es gab noch Technik und Medien, die nicht im Extrem landeten.

Man konnte die Sinne während der Nutzung von Technik und Medien noch gebrauchen indem man Radio hörte und in sich klingen und verhallen ließ und Fernsehen noch thematisch passend dosiert mit dem Geist erfassend nützte, sich im Kino hingegen mit Ohren und Augen die eigenen Grenzen erfahrend, ohne Scham oder Druck von außen bei den Gefühlen von Horror, Liebelei oder Heldentaten sich selbst orientierte und neu seine Grenzen aktualisierend absteckte und gemeinsam über all diese Dinge noch bei einem Eis in der Eisdiele, bei einem Wein oder Bier im Gasthaus oder in Freundeskreisen zuhause mit Spielen und Gesprächen reflektierte, verarbeitete und seelisch und psychisch bereichert nun, derart psychisch gestillt, den Tag ruhig abschliessend, war man innerlich bereit, so dass man zufrieden ins Bett und in den erholsamen, tiefen Schlaf sinken konnte.

Es war eine gute und auch eine glückliche Zeit und ich werde sie nicht mit Ausdrücken wie „primitiv, altmodisch, verstaubt, dumm und unbequem“ verkaufen lassen. Denn Konsum und Werbung aber auch die ersten Konzerne fingen mit diesen miesen Schlagworten für gute Zeiten und das Gute daraus im Allgemeinen, damit an, schon da von der Wurzel her die Menschheit für blöd zu verkaufen, sie einzulullen, abzulenken, mit unbefriedigenden Zielen und Wünschen zu füttern und abhängig zu machen.

NEIN, WAR KEINE GUTE ZEIT(!):

DIE MITTE 60ER-70ER-80ER JAHRE WAREN, SIND UND WERDEN FÜR MICH STETS DIE ALLER-BESTE ZEIT SEIN!!

Natur, ich werde Dir Schritt für Schritt wieder auf Deinem, auf dem natürlichen Weg entgegen eilen und mich und Dich neu entwickeln lassen und daraus werden wir neu aus den Fundamenten dieser Zeit erwachsen und mich und Dich endlich aus dem zerreißenden, manipulativen Sein zurück in unser Lot und Gleichgewicht damit bringen!

C.

©️®️CWG, 05.06.2018

Pharmazeutische Zeitung online: Eigenanteil Pflegeheim: Große Unterschiede bundesweit

Eigenanteil Pflegeheim: Große Unterschiede bundesweit – Beim Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, gibt es weiter erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern….
— Weiterlesen www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php

Studie: 64 % des Flaschenwassers ist Wasser aus der Leitung und kostet das 2000-Fache- Report: 64% of Bottled Water Is Tap Water, Costs 2000x More – netzfrauen– netzfrauen

Report: 64% of Bottled Water Is Tap Water, Costs 2000x More – Konzerne, die Flaschenwasser herstellen, haben rücksichtslose Marketingstrategien und exorbitante Lobbyaktivitäten praktiziert, um den Menschen weiszumachen, dass abgefülltes Wasser sauberer und sicherer sei als Wasser aus der Leitung.
— Weiterlesen netzfrauen.org/2018/02/25/56179/

VOLLMOND UND WILDWALD

WandelOasen – ein tolles Buch von Alexander Baltosee (Alander) als Handbuch für solidarische Dörfer und nachhaltige Kommunen.

Das werde ich noch einmal lesen und versuchen in meinem Wahlheimat Ort weiter als Info und Wissen von Alanders Erfahrungsschatz zu tragen.

Sein Buch Jamilanda ist ja schon von mir wissbegierig durchgelesen worden, als Alexander es zu mir „auf einen Kaffee“ brachte und persönlich sehr lieb mit einer Widmung versah und mit einem herrlichen Spaziergang und Gesprächen mit den Bewohnern hier vor Ort krönte. Das Buch steckt so voller ökoligenten Erfahrungen und Wissenschaften in Romanform leicht verständlich für JEDEN eingestrickt zugänglich, dass man sich ehrlich fragt, warum diesen Erfahrungs- und Wissensschatz niemand wirklich nützt bis auf Ausnahmen und eben die Menschen, die diese Dinge und Energietechnik und Agrar-Bewirtschaftung derart betreiben.

Leider habe ich dieses zukunftsweisende und für mich kostbare Buch verlegt nach der hin und her Umzieherei. Das ärgert mich, weil es persönlich so viel Aha-Momente und Anregung ausstrahlte zum Tun.

Nun, „Umzugskarton 795 C“ wird es vielleicht irgendwann wieder heraus spucken.

Was ich aber nicht versäumen möchte, Dir liebe(r) LeserIn zu erzählen:

Nachdem der Hohe Meißner Kreis und der Landkreis Kassel (also auch die Gemeinde Breuna mit Wettesingen) als Modell und Pilotprojekt ausgesucht wurden im Zusammenhang des Grünen Wandels hier in Hessen, ist es zur Zeit lukrativer für die Landwirte geworden, statt Pestizide nun Brachflächen, Ökowirtschaft zu betreiben und und Blühstreifen zu belassen.

Da viele der Landwirte über Jahrzehnte bewusst falsch geprägt und oftmals daher nicht mehr mit dem Herzen sehend sind, sondern blind mit der Geldbörse handelnd, mähen sie und mulchen sie die Grasränder in den Feldwegen schon im Juni in voller Pracht, ungeachtet ihren Lebens, völlig platt…

Das müssen sie noch lernen und die Regierung versäumt es, da auch hinreichend Umstellungswissen zu vermitteln!

Aber wie immer auch gute Neuigkeiten:

Der Wald, auf den wir sehen (der (!) Hänge mit Kisserling) ist seit 150 Jahren aus dem Schlagrecht heraus genommen und wurde nur noch als Hutungswald und bestimmte Zonen nur für Brennholz genützt.

(Ausnahme Krieg).

Vorher wurden da alte Buchen „auf Stockmaß“ gebracht, in denen sich heute Zwillings- oder gar Drillingsbäume aus dieser Pracht entfalteten oder neu sämten.

Seit ca. 50 Jahren ist der Wald (ok Wäldchen, aber besser als nichts!) nun aus der Gemeindewald-Wirtschaft heraus genommen worden und darf Wildwald sein.

Urwald deswegen nicht, weil „Ur“ ja beerntend abgeholzt wurde, Wildwald daher, da nichts mehr außer Hege und minimalste Pflege dort geschehen darf.

Der Dachs u. a. nimmt das zum Anlass, vom Feldweg bis zu den ersten bewachsenen Anhöhen den Berg auf südwestlicher Seite als gesamtes Dachs-Stadtgebiet über diese vielen Jahrzehnte ungestört unterirdisch zu bebauen…

So interessant…

Ich hoffe für die Natur, es bleibt so.

Der Mischwald Bestand dort, gut als Wildwald durch fehlende Bestrauchung zu erkennen, an den Rändern dann durch dorniges Strauchwerk nur geschützt und getarnt, ist gerade jetzt bei einer leisen Nachtwanderung mit Laterne mit dem ehemaligen Revierförster und Nabu Vorsitzenden wundervoll gewesen.

Wie eine Grotte oder Gebärmutter waren die hohen Äste über einem in dieser Waldszenerie verschlossen und die Lichtung des Wildwaldes obenauf war ein reines, wundervolles Vollmond-Theater von Oberlistingen her durch den Mond hell beleuchtet durch eine Waldrand Nische und von der anderen Seite sah man diffus in Nachtnebel herausragend im Tal unter uns weiter in der Ferne den Desenberg von Warburg-Daseburg beleuchtet durch den Eingang dieser viereckigen Mähwiese schräg gegenüber und für das Publikum diagonal aufeinander treffend genial inzeniert der Mond und der Desenberg sich verliebt anschauend und wir kleinen Menschen mitten auf der Wiesenlichtung als Zuschauer und Akteure gleichermaßen emotional mittendrin involviert.

Diese vollkommene Stille dort ist beängstigend und zugleich archaisch heimatgebend nah in mir tröstend erklungen. Mein Freund Mond und mein lieber Ehemann Rolf sowie der Wege kundige ehemalige Förster und einige bekannte und unbekannte Gesichter als Begleitung waren hier wie eine kleine Vollmondgemeinde dem Zauber dieser Nacht erlegen.

Die Lichter von Wettesingen und Oberlistingen, sowie ein paar Laternchen, die vorher als Orientierungspunkte und Raststellen zum gemeinsamen Reflektieren nach Alleingängen in der Nacht aufgestellt wurden, gaben zusätzlich aus jeder Himmelsrichtung kommend seitlich am Südosthang des Wildwald-Hügels immer von Weitem leicht durchscheinend zusätzlich den noch Unsicheren dann doch auch echte Orientierung und Sicherheit.

Einfach mal so ohne Grund und Ziel den Wald und sich selbst „empfinden und durchlaufen“, besonders intensiviert derart bei Vollmond, unserem Freund und Begleiter, dem Wächter und Wunscherfüller in der Nacht.

Ich werde es wieder tun diese sinnenreiche Vollmondwanderung!

Angeregt davon möchte ich auch wieder in einer lauen, sternenreichen Nacht mit dem Mond gemeinsam auf einer Liege mit Decken und Kissen ausstaffiert auf der Terrasse meines Hauses, am nun noch vertrauteren Wäldchen mit seinen Flora und Fauna Bewohnern, die Nacht mit den Sinnen pur nur erfassen, um derart wohl behütet und doch frei die „Nat-Ur“ wieder in mir und um mich herum als Einheit wohlvertraut zu vernehmen und mit diesem glücklichen Gefühl dann gut behütet unter dem Sternenzelt eingekuschelt und Mond beschienen, schlussendlich wohlig, doch sicher auch müde, einzuschlafen.

C.

©️®️CWG., 29.06.2018/05.07.2018